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Reha & Prävention

Kurszeiten:

Montag von 09:00-10:00 und 10:00-11:00 Uhr
Dienstag von 17:00-18:00 und 18:00-19:00 Uhr


Was ist Rehabilitationsport

Vorrangiges Ziel des Rehabilitationssport ist es, die eigene Verantwortlichkeit des Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe auf eigene Kosten zu motivieren.  Rehabilitationssport ist nicht neu und existiert schon seit über 50 Jahren. Seit 1. Juli 2001 haben die Versicherten hierauf einen Rechtsanspruch, die Leistung ist nicht mehr nur eine Ermessensentscheidung der Kostenträger.

Um sicherzustellen, dass Rehabilitationssport nach einheitlichen Grundlagen durchgeführt wird, wurde 2003 die so genannte Rahmenvereinbarung verabschiedet. Dort ist u. a. festgelegt, dass Rehabilitationssport in Gruppen von mindestens 45 Minuten stattfindet, dass der Arzt in der Regel eine Verordnung über 50 Übungseinheiten ausstellt und welche Qualifikation die Übungsleiter/Trainer haben müssen. 

Als Rehabilitationsleistung unterliegt die Verordnung keinerlei Budgetierung.    

Präventionsport


Im Präventionsport geht es darum, krankmachende Risikofaktoren wie - Bluthochdruck, einen zu hohen Cholesterinspiegel, Arterienverkalkung, Zuckerkrankheit u. a. durch ein vorbeugendes Bewegungstraining gezielt abzubauen.

Liegt bei Ihnen der eine oder andere Risikofaktor vor - etwa Rauchen, zu hoher Blutdruck oder Streß oder gar mehrere Faktoren zusammen, dann sollten Sie versuchen, sich einer Präventionsgruppe anzuschließen. Wenn Sie sich als »Risikopersönlichkeit« erkannt haben und etwas für Ihre Gesundheit tun wollen, dann sollten Sie als erstes einmal zum Arzt, und zwar zu einem Arzt für innere Medizin (Internisten) gehen und sich untersuchen und beraten lassen.

Der Arzt wird vermutlich den einen oder anderen Risikofaktor diagnostizieren und Ihnen dann entweder Medikamente verschreiben und/oder gute Ratschläge mit nach Hause geben. Zum Beispiel bei Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten (Cholesterin): »Nehmen Sie ab, essen Sie nicht so viel tierisches Fett, bewegen Sie sich mehr!« Wenn die Werte noch nicht krankhaft erhöht sind und es ein guter Arzt ist, wird er nicht gleich zum Rezeptblock greifen, sondern es zuerst mit diesen Hinweisen auf eine gesündere Lebensführung versuchen.

Ihr guter Wille ist sicherlich vorhanden, vor allem, wenn der Arzt noch hinzufügt, daß es bei Fortsetzung Ihrer Lebensgewohnheiten mit den gegebenen Risikofaktoren eines Tages sogar zu einem Herzinfarkt kommen könnte. Die Einsicht ist zwar häufig da, aber die konsequente und dauerhafte Umsetzung dieser Einsicht in das tägliche Verhalten fehlt bei den allermeisten. Ist es nicht auch bei Ihnen so? Hand aufs Herz!

Es sei denn, Sie gehören zu den wenigen, denen aufgrund ihres starken Willens eine Verhaltensänderung gelingt. Bei der Mehrzahl von uns ist es allerdings so, daß wir Stützen und Hilfen brauchen, damit diese Umsetzung von der Einsicht zur Änderung des praktischen Verhaltens auch tatsächlich klappt und langfristig beibehalten wird. Eine solche entscheidende Hilfs- und Stützfunktion bietet Ihnen die Teilnahme an einer Präventionssportgruppe.